Passt deinem Pferd der Sattel: Erkenne es an diesen 8 Punkten

Meine Eltern haben vor ein paar Jahren eine wunderschöne
Stute gekauft.

 

Sie war nicht nur wunderschön, sondern auch wunderbar zu
reiten.

 

Wir hatten noch einen älteren Sattel und unterschätzten die
Auswirkungen eines unpassenden Sattels.

 

Nach ein paar Tagen schon begann die Stute zu steigen. Sie
streckte beim Reiten die Zunge raus und begann zu knirschen. Wir waren
geschockt und sind sofort auf Ursachenforschung gegangen. Die Vorbesitzer sagen
natürlich immer, dass hat sie noch nie getan.

 

Zu dieser Zeit war ich noch keine Pferdeosteopathin und konnte
das Problem nicht sofort erkennen.

 

Die allererste Maßnahme war erstmal nicht mehr zu reiten. Da
alle drei Komponenten klare Schmerzanzeichen sind. Nach der Kontaktaufnahme zu
unserer Pferdeosteopathin, die leider immer lange Wartezeiten hatte, haben wir
schnell auch einen Sattler dazu geholt.

 

Das Ergebnis war, dass ihr der Sattel deutlich zu eng war.

 

Wir haben also einen neuen Sattel gekauft und das Pferd war
wie ausgewechselt.

 

Sie war wieder wunderbar zu reiten und wir hatten alle Spaß
mit diesem wunderschönen Pferd zu arbeiten.

 

Die Geschichte zeigt, was für deutliche Auswirkungen ein
unpassender Sattel haben kann.

 

Diese Stute ist ein sehr charakterstarkes Pferd und hat
schnell gezeigt was los ist.

 

Leider und zum Glück gibt es auch sehr treue Pferde, die
alles für ihre Reiter tun und lange einen schlechten Sattel oder andere
Schmerzen ertragen. Sie geben nur kleine Zeichen und die Reiter bemerken es oft
erst sehr spät.

 

Umso länger ein Problem besteht umso länger dauert meist die
Lösung.

 

Erwarte deshalb nicht, dass ein passender Sattel alle deine Probleme löst.

 

Aber ein unpassender Sattel schafft täglich neue Probleme für dich und dein Pferd.

 

Ich möchte dir in diesem Artikel konkrete Anhaltspunkte
geben um zu erkennen ob der Sattel deinem Pferd passt. Die Bilder, die ihr im
Artikel seht sind von meinem Springsattel. Die Anhaltspunkte könnt ihr aber auf
die meisten Sattelarten übertragen.

 

Zuerst mal hier die Anhaltspunkte:

  1. Die Länge des Sattels
  2. Der Schwerpunkt des Sattels
  3. Die Sattelkissen
  4. Das Kopfeisen
  5. Das passende Sattelblatt
  6. Der passende Sattelgurt
  7. Der Sattelbaum
  8. Der Reiter

 

Die Länge des Sattels

 

Ob dein Sattel zu lang ist, kannst du ganz einfach testen.
Suche mit deinen Fingern am seitlichen hinteren Bauch deines Pferdes die letzte
Rippe. Fahre langsam dem Verlauf der Rippe nach bis du sie nicht mehr eindeutig
spüren kannst und gehe dann senkrecht hoch zur Wirbelsäule. Ungefähr auf dieser
Höhe befindet sich der 18. und letzte Brustwirbel.

 

Damit der Sattel passt sollte er nich über die Brustwirbelsäule hinausgehen.

 

Bei jedem Galoppsprung beugt und streckt sich die
Lendenwirbelsäule. Ist der Sattel zu lang, dann ist diese Bewegung nicht
ungehindert möglich. Die Pferde können nicht unter den Schwerpunkt treten. Die
Versammlung fällt ihnen somit schwer.

 

Außerdem befindet sich hinter dem letzten Brustwirbel am Rücken die empfindliche Nierengegend. Wenn der Sattel zu lang ist, kann er auch unangenehm auf die Nierengegend drücken. Dieses unangenehme Gefühl kann eine losgelassene Bewegung hindern.

 

Der Schwerpunkt des Sattels

 

Der Schwerpunkt des Sattels sollte im natürlichen
Schwerpunkt des Pferdes liegen. Die Pferde haben ihren Schwerpunkt nicht in der
Mitte des Körpers, sondern ungefähr auf Höhe des 12. von insgesamt 18
Brustwirbeln. Sie sind also von Natur aus Vorhand lastig.

 

Nur wenn der Schwerpunkt des Sattels passt, kannst du auch
ausgeglichen Sitzen. Ist der Schwerpunkt zu weit hinten fällt der Reiter eher
in den Stuhlsitz oder wird ins Hohlkreuz gedrückt.

 

Der Reiter soll dicht am Widerrist sitzen, so kann das Pferd
uns mit dem geringsten Kraftaufwand tragen.

 

Du kannst das bei deinem Pferd auch durch einen Handgriff testen. Ertaste das Schulterblatt deines Pferdes, genau genommen den hinteren Rand. 18 bis 21 cm in Richtung Schweif vom hinteren Schulterblattrand befindet sich ungefähr der 12 Brustwirbel. Meist genau dort wo der Widerrist endet. Je nach Größe deiner Hand sind es zwei bis zweieinhalb Handbreit hinter dem Schulterblattrand und dann gehst du in Verlängerung nach oben zur Wirbelsäule.

Auf dieser Höhe sollte der tiefste Punkt des Sattels liegen.

 

Die Sattelkissen zum passenden Sattel

 

Schaue dir nun dein Sattel von unten an, fahre mit den
Händen darüber und spüre ob Knötchen, Unebenheiten oder eine Asymmetrie zu
sehen ist. Die Kissen sollten gleichmäßig gepolstert und weich sein.

 

Außerdem solltest du mit vier Fingern zwischen die Kissen kommen. Von vorne bis hinten. Bei manchen Sätteln wird der Abstand nach hinten geringer. Dieser Abstand ist aber sehr wichtig für die Wirbel. Damit der Sattel nicht drückt und die Bewegungsfreiheit gewährleistet ist.

Vier Finger müssen zwischen die Sattelkissen passen

 

Die Winkelung der Kissen sollte der Winkelung des
Pferderückens entsprechen. Dann liegen sie angenehm auf der Muskulatur.

 

Es gibt Sättel mit sogenannten Keilkissen. Diese sind eher zu vermeiden, da sie nicht der natürlichen Rückenlinie der Pferde entsprechen und bei Bewegung des Rückens unangenehm in die Muskulatur drücken können.

Die Winkelung der Sattelkissen beim passenden Sattel

 

Falls dein Pferd asymmetrisch bemuskelt ist, sollten die
Kissen nicht asymmetrisch gepolstert werden. Es gibt Satteldecken, die du
passend mit einer Unterlage ausstatten kannst um die Asymmetrie vorübergehend
auszugleichen. Ist der Sattel ungleich gepolstert, kann sich die Muskulatur
darunter nur schwer entwickeln. Mit den Satteldecken kannst du viel schneller
auf eine Veränderung eingehen.

 

Zusätzlich gibt es noch die Diskussion, welches Material im
Kissen verarbeitet sein sollte. Natürlich hat Naturwolle sehr viele gute
Eigenschaften. Sie passt sich optimal an, bildet kaum Knoten und ist gut zu
verarbeiten.

 

Es gibt aber auch Sättel, die in ihre Kissen hochwertigen
Memoryschaum eingearbeitet haben, der sich bei Wärme dem Pferderücken anpasst.
Er hat den Vorteil, dass man ihn nicht ständig aufpolstern muss, aber es ist
dafür auch sehr viel Aufwändiger das Polster zu verändern, wenn sich das Pferd
verändert hat.

 

Wichtig ist das du auf die Qualität achtest und auch mal die Möglichkeit hast mehrere Sättel probe zu reiten, dann spürst du bestimmt, bei welchem Kissen sich dein Pferd am wohlsten fühlt.

 

Das Sattelblatt

 

Das Schulterblatt des Pferdes ist sehr groß und der obere
Teil bewegt sich bei jedem Schritt unter dem Sattelblatt vor und zurück. Es ist
sehr wichtig, dass diese Bewegung gut möglich ist.

 

Ist die Bewegung unangenehm für das Pferd, wird es versuchen
dem Druck auszuweichen. Wie das Pferd reagiert ist sehr verschieden, je nach
Charakter.

 

Unsere Stute begann mit dem Steigen. Andere Pferde wollen einfach nicht vorwärtslaufen oder klemmen, …

 

Diese Probleme hängen nicht nur mit diesem einen Kriterium
zusammen. Es gibt viele andere Stellen, an denen der Sattel so drücken kann,
dass die Pferde starke Reaktionen zeigen.

 

Zum Glück ist es heute so, dass meist die Sattelblätter bis
zum Kopfeisen hin beweglich sind. Sie können so in der Bewegung mitgehen.

 

Der Bewegungsablauf wird dann nicht gestört.

 

Taste einfach mal das Schulterblatt deines Pferdes ab und lege die Hand darauf während du es führst. Du kannst dann spüren welchen großen Bewegungsausmaß das Schulterblatt bei jedem Schritt hat. Lege dann deinen Sattel auf das Pferd. Fahre mit deiner Hand vom Widerrist nach unten zwischen dem Körper deines Pferdes und dem Sattelblatt. Das sollte ohne großen Wiederstand möglich sein.

Auflage des Sattelblatts auf dem Schulterblatt

 

Unsere Pferde haben eine besondere Abweichung in der
Anatomie zu uns Menschen.

 

Sie haben kein Schlüsselbein.

 

Was bedeutet das?

 

Der ganze Rumpf des Pferdes ist nur muskulär und durch Faszien
zwischen den Schulterblättern aufgehängt. Es gibt kein knöchernes Gelenk.

 

Das Schulterblatt bewegt sich also nicht nur vor und zurück
sondern auch hoch und runter um eine Schwungvolle Bewegung zu ermöglichen.

 

Bestimmt weist du was dein Pferd ungefähr wiegt und weiter
vorne im Artikel steht, dass der Schwerpunkt des Pferdes auf der Vorhand liegt.

 

Dieses ganze Gewicht und die Federung beim Gehen tragen die
Muskeln und vor allem die Faszien. Sie müssen fest und doch elastisch sein. Die
Verschieblichkeit zwischen den Muskeln und den Faszien sollte schmerzfrei
möglich sein für einen freien Bewegungsablauf.

 

Ich finde das ist ein super Beispiel für die Leistung die
die Faszien im Körper unserer Pferde aber auch bei uns haben.

 

Aus dem Grund ist die freie Beweglichkeit des Schulterblattes so wichtig, denn eine Störung in diesem Bereich, kann sich auf den ganzen Körper auswirken.

 

Die Richtung des Kopfeisens

 

Das Kopfeisen schützt vor allem den Widerrist und dient als
Aufhängung des Sattels.

 

Es gibt auch den Schwerpunkt ein Stück weit vor. Das
Kopfeisen muss weit genug sein um nicht auf die Wirbel einzuengen, aber es darf
auch nicht zu weit sein, denn dann rutscht es nach unten und drückt von oben
auf den Widerrist.

 

Wenn du das Sattelblatt hoch hebst kannst du das Kopfeisen noch ein Stück weit sehen. Es sollte senkrecht zum Boden zeigen. Meistens ist in diesem Fall der richtige Schwerpunkt gegeben und das Kopfeisen bohrt sich nicht in die Muskulatur deines Pferdes.

 

Du solltest auch testen, dass der Abstand zwischen dem
Widerrist und dem Kopfeisen ungefähr vier Finger beträgt. Wenn der Sattel
locker aufliegt.

 

Sitzt du auf deinem Pferd geht der Sattel meist etwas tiefer, aber das Kopfeisen darf in der Bewegung nie am Widerrist reiben!

Vier Finger Abstand zwischen Kopfeisen und Widerrist

 

Der Sattelgurt zum passenden Sattel

 

Prinzipiell ist ein Langgurt immer einem Kurzgurt
vorzuziehen. Ein Langgurt umgibt den Bauch des Pferdes vollständig und drückt
nicht unangenehm in die Rippen.

 

Das komplette Umschließen des Brustkorbes ist ein
angenehmeres Gefühl für das Pferd. Es gibt auch Dressursättel, die mit kurzen
Gurtstrupfen produziert werden.

 

Hast du einen Kurzgurt, sollte dieser bis zum Sattelblatt
reichen.

 

Die meisten Sättel sind mit drei Gurtstrupfen ausgestattet. Bei
drei Gurtstrupfen löst das anziehen des Sattels keine Veränderung des
Sattelsitzes. Es kann einfacher nachgegurtet werden und der Druck verteilt sich
gleichmäßig.

 

Es gibt aber auch Sättel mit der sogenannten V-Gurtung.
Dabei ist der vordere Strupfen am Kopfeisen befestigt, somit entsteht ein
höherer Druck am Widerrist. Die hintere Gurtstrupfe kann dabei den Sattelsitz herunterziehen,
dieser Druck kann unangenehm für dein Pferd sein.

 

Der Sattelgurt muss nicht unbedingt anatomisch besonders
geformt sein, sondern weich und anschmiegsam. Angenehm ist für die Pferde eine
etwas breitere Auflagefläche am Brustbein. Die alten Gurte aus Schnüren sehen
zwar nicht sehr schön aus, sind aber nicht die schlechtesten für dein Pferd.

 

Der Sattelgurt sollte ungefähr eine Handbreit hinter dem
Vorderbein liegen.

 

Die Gummis am Ende des Sattelgurtes sollten nicht zu stark nachgeben. Sonst wird eine zu enge Begurtung begünstigt. Der Sattelgurt lässt sich zu leicht nachziehen und das führt zu einer Fehleinschätzung des Reiters.

 

Der Sattelbaum

 

Beim Sattelbaum scheiden sich die Geister.

 

Es gibt Sättel ohne Sattelbaum, mit Kunststoffbaum, mit
auswechselbarem Kopfeisen, mit Carbongemisch, …

 

In meiner Ausbildung zur Pferdeosteotherapeutin wurde der Holzstahlfederbaum empfohlen. Dieser bringt Stabilität und hat doch eine gewisse Flexibilität.

 

Sattelbäume, die so konzipiert wurden, dass das Kopfeisen auswechselbar ist, empfehle ich auch nicht. Da es meist ein Kompromiss ist und das Ergebnis eher unbefriedigend für das Pferd. Ich kann verstehen warum man sich für so ein System entscheidet. Die Reiter hoffen darauf Geld zu sparen, wenn sie zum Beispiel für ein junges Pferd einen Sattel kaufen. Die Pferde verändern sich natürlich noch sehr stark und mit großer Wahrscheinlichkeit muss irgendwann ein neuer Sattel her.

 

Aber die Weite des Kopfeisen entscheidet nicht allein ob der
Sattel passt oder nicht.

 

Der Sattelbaum sollte zur Oberlinie des Pferdes passen.

 

Trainierst du ein junges Pferd korrekt, wird sich auch die
Oberlinie im Optimalfall verändern und noch mehrere andere Komponenten.

 

Also lieber einen guten Gebrauchten Sattel kaufen, den man
wiederverkaufen kann.

 

Immer häufiger werden Sättel ohne Sattelbaum produziert.
Prinzipiell werden diese auch immer besser, aber der Sattelbaum ist sehr
wichtig und verteilt den Druck auf dem Pferderücken.

 

Er ist also keineswegs Pferdeunfreundlich, ganz im
Gegenteil.

 

Kennst du das Gefühl, wenn dir ein Kind längere Zeit auf dem
Schoss sitzt?

 

Irgendwann bohren sich die Sitzbeinhöcker unangenehm in die
Oberschenkelmuskulatur.

 

Genauso geht es deinem Pferd, wenn du ohne Sattel reitest.
Etwas abgemildert wird es schon, wenn der Baumlose Sattel gut gemacht ist, aber
er hat ein entscheidendes Grundproblem.

 

Es entstehen immer Druckspitzen, dort wo der Reiter sitzt.

 

Ich habe schon ein paar Pferde kennen gelernt, die bei

längeren Ausritten mit Baumlosen Sätteln auf einmal die Flucht ergreifen.

 

Mit der Zeit wird es für die Pferde sehr unangenehm und das
eine Pferd entscheidet sich, dazu zu rennen ein anderes Bockt, das nächste
Steigt.

 

Je nach Charakter des Pferdes.

 

Ich weiß, dass ich an diesem Punkt den meisten Widerspruch

erhalten werde und viele Reiter schätzen das Gefühl auf einem Baumlosen Sattel
zu reiten. Wie immer gibt es natürlich auch ausnahmen der Regel und du musst es
selbst entscheiden. Ich persönlich reite immer auf einem Sattel mit Sattelbaum.

 

Der Reiter

 

Kennst du diesen Spruch?

 

Der Sattel soll meinem Pferd gut passen, es ist es nicht so
wichtig, wie ich darauf sitzen kann.

 

Natürlich sollte der Sattel unseren Pferden so gut es geht
passen und oft müssen wir auch Kompromisse eingehen, aber es ist sehr wichtig,
dass du gut auf dem Sattel sitzen kannst.

 

Dabei ist es nicht entscheidend ob der Sattel für ein
weibliches oder ein männliches Becken gemacht wurde.

 

Sondern viel wichtiger ist die Länge des Sattelblatts, die
Größe und Lage der Pauschen, die Tiefe und Größe der Sitzfläche.

 

Von der Länge des Sattelblattes könnte ich ein Lied singen.
Bei meinen 1,60m Größe war das oft das größte Problem.

 

Aber stell dir mal vor, du kommst mit dem Bein nicht richtig ans Pferd heran. Kannst du dann gut reiten auch wenn der Sattel optimal passt?

 

Die Größe und Lage der Pauschen entscheiden über die Lage
des Oberschenkels und so maßgeblich für das Gleichgewicht des Reiters. Große
Pauschen geben manchen Reitern das Gefühl von mehr Sicherheit. Die Kehrseite
dabei ist, dass der Reiter in seiner Bewegung sehr eingeschränkt ist und oft
verkrampft dem Pferd sitzt.

 

Wird der Oberschenkel nach hinten gedrückt, geht automatisch
der Oberkörper nach vorne. Und umgekehrt.

 

Ob der Sattel dir als Reiter passt lässt sich ganz einfach
kontrollieren.

 

Setzte dich normal auf dein Pferd und mache im Stehen von
der Seite ein Foto. Gehe mit den Füßen aus den Steigbügeln heraus und lasse die
Beine hängen.

 

Dann schaust du auf dem Foto, ob du eine relativ gerade
Linie von deinem Ohr, durch die Hüfte bis zur Ferse durchziehen kannst.

 

Gelingt dir das, sitzt du gut im Schwerpunkt und der Sattel
unterstützt dich optimal dabei.

 

Du sollst dich auch während dem Reiten wohl fühlen, den
Pferdebauch mit deinen Beinen gut erreichen können und Nähte sollen dich auch
nicht stören.

 

Für einen guten Sitz, der ausgeglichen und unabhängig von
der Hand ist musst du natürlich auch an deiner eigenen Kraft und Beweglichkeit
arbeiten. Aus dem Grund empfehle ich das Foto im Stehen zu machen um möglichst
nur die Auswirkung des Sattels zu testen.

 

Liegt der Schwerpunkt des Sattels allerdings falsch oder die Pauschen, zwingen dich in eine bestimmte Haltung, kannst du lange an deinem Sitz arbeiten. Es wird dir leider nicht gelingen ausbalanciert zu sitzen.

 

Passt deinem Pferd der Sattel

 

Gehe die einzelnen Punkte durch und überprüfe den Zustand
bei dir und deinem Pferd.

 

Hier nochmal die wichtigen Anhaltspunkte:

  1. Die Länge des Sattels
  2. Der Schwerpunkt des Sattels
  3. Die Sattelkissen
  4. Das Kopfeisen
  5. Das passende Sattelblatt
  6. Der passende Sattelgurt
  7. Der Sattelbaum
  8. Der Reiter

 

Du wirst nach diesem Artikel entscheiden können ob du die Hilfe
eines Sattlers brauchst oder nicht.

 

Ein gut sitzender Sattel für dein Pferd und dich sind eine gute Grundlage um das Training weiter aufzubauen. Wie ich mein Training plane kannst du hier nachlesen.

 

Schreibe mir gerne in die Kommentare was deine Erfahrungen
mit Sätteln sind und ob die Tipps für dich hilfreich waren.

 

Ich freue mich von dir zu lesen.

 

Die Zukunft deines Pferdes liegt in deiner Hand

 

Deine Verena

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